HATHA YOGA

Hatha Yoga ist der allgemeine Überbegriff für alle körperlichen Yogaformen.

Heutzutage bezeichnet dieser Begriff allerdings die klassische Form des Yoga mit statischerem Üben und längerem Anhalten der Körperstellungen (Asanas), im Wechsel mit Entspannungsphasen und Atemübungen (Pranayama). Es unterscheidet sich von Vinyasa und Ashtanga Yoga, weil in diesen zwei Formen die Asanas durch bestimmte Reihenfolgen fließend verknüpft werden (flowing).

In meinen Yogastunden verbinde ich gern eine dynamische Anfangsphase, die uns schneller in Kontakt zum Körper bringt, mit einer statischen Phase, in der sich die Bewegung verinnerlicht und die Asanas in den tieferen Schichten der Körperstruktur wirken können. In dieser Phase der achtsamen Beobachtung ist unser Geist konzentriert und neigt zu einer inneren Stille. Da kommen sich Geist und Körper wieder nahe und wir lernen allmählich unser Körperbewusstsein zu entwickeln und zu verfeinern.

Durch das Wechselspiel von Anspannung (Ha) und Entspannung (Tha) steigern wir unsere Flexibilität. Durch die Atemübungen (Pranayama)  wecken wir schlafende Energien und schütteln die Schwere des Körpers und des Geistes ab.

Manchmal werden wir sehr auf Details achten, manchmal werden wir im „flow“ der Asanas fließen. Konzentrations- und Meditationsübungen sowie Körperverschlüsse (Bandhas) werden im Laufe der Zeit eingeführt.

Am Ende folgt immer eine Tiefenentspannungsphase, bei der Körper und Geist regenerieren und neue Kräfte gesammelt werden.